Afandou Beach ist mit knapp sechs Kilometern einer der längsten Strände der Insel und liegt direkt zwischen Faliraki und der Bergkulisse von Tsambika. Wer hier landet, merkt sofort: Es ist deutlich leiser, weniger organisiert und der Untergrund ist kein klassischer Sand, sondern feiner bis grober Kies, an manchen Abschnitten mit Sandanteilen.
Charakter
Es gibt mehrere Strandtavernen mit angeschlossenen Liegenreihen, dazwischen aber lange Abschnitte ganz ohne Infrastruktur. Das Wasser fällt etwas schneller ab als an den Sandstränden weiter nördlich — ideal für Schwimmer, eingeschränkt für Kleinkinder. Wassersportlich sehr ruhig, kaum Motorboote.
Anfahrt
Über die Küstenstraße rund 20 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt. Direkt parallel zum Strand verläuft eine schmale Asphaltstraße mit zahlreichen Zufahrten und kostenlosen Parkplätzen. Mit dem Bus bis Afandou-Ort, von dort etwa 20 Minuten zu Fuß zur Strandstraße — oder am gleichen Bus weiter zu den Tavernen-Stopps.
Wo es am schönsten ist
Der Strand teilt sich grob in drei Abschnitte. Der Nordteil liegt am Golfplatz und ist am ruhigsten, fast ohne Infrastruktur. Der mittlere Teil hat die meisten Tavernen und Liegen — hier ist auch der Wasserzugang am sandigsten. Der Südteil grenzt an Kolymbia, ist wieder ruhiger und beliebt bei Familien mit älteren Kindern. Wer FKK sucht: am äußersten Nordende inoffiziell toleriert.
Essen und Trinken
Vier oder fünf Strandtavernen verteilen sich entlang der Strandstraße — alle einfach, alle ehrlich. Klassische Karte: griechischer Salat, gegrillter Fisch, Calamari, Tzatziki, hausgemachter Wein. Reine Beach-Bars mit Cocktails sind selten, der Strand hat einen entspannteren Erwachsenen-Charakter.
Praktisches
Wassertemperatur im Sommer 24 – 27 °C. Strömung gering, gelegentlich kleine Wellen. Quallen treten in den meisten Sommern selten auf. Liegen-Schirm-Set bei den Tavernen oft kostenlos bei Verzehr, sonst 6 – 10 € pro Tag. Toiletten in den Tavernen.





