Die Bucht trägt ihren Namen nach dem Schauspieler Anthony Quinn, der hier in den 1960er-Jahren während der Dreharbeiten zu „Die Kanonen von Navarone" ein Stück Land erworben hatte. Heute ist sie einer der bekanntesten Schnorchelplätze der Insel — und entsprechend voll in der Hauptsaison.
Charakter
Keine klassische Sandbucht: Der Einstieg ins Wasser geht über grobe Kiesel und glatt geschliffene Felsen. An den Rändern wurden Holzplattformen gebaut, die als Liegefläche dienen. Das Wasser ist tief, sehr klar und beherbergt viele Fische — perfekt für Schnorchler. Für kleine Kinder ist die Bucht wegen des felsigen Einstiegs und der Tiefe nicht geeignet.
Anfahrt
Etwa 16 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt, kurz hinter Faliraki abzweigend in Richtung Ladiko. Mit dem Mietwagen die einfachste Variante; Parkplätze gibt es oben an der Straße, von dort führt ein steiler Pfad hinunter. Mit dem Bus bis Faliraki und dann Taxi oder Fußmarsch.
Schnorcheln — was man sieht
Entlang der Felskanten leben dichte Bestände von Brassen, Lippfischen und Octopus; in größerer Tiefe gelegentlich Barrakuda und Drachenkopf. Das Wasser ist auch im Hochsommer angenehm kühl. Eigene Maske, Schnorchel und Flossen mitbringen — Verleih vor Ort knapp und teuer. Eine Unterwasserkamera lohnt sich, das Licht in der Bucht ist ungewöhnlich klar.
Mit Ladiko kombinieren
Direkt nördlich der Anthony-Quinn-Bucht liegt die Ladiko-Bucht — eine etwas größere Sandbucht in Hufeisenform, ebenfalls über den gleichen Parkplatz erreichbar. Wer in der A.-Q.-Bucht keinen Plattformplatz mehr findet, weicht hierher aus. Beide Buchten zusammen ergeben einen kompletten Halbtag.
Essen und Trinken
Eine kleine Strandtaverne direkt an der Bucht (klassisch, Strandpreise) und eine zweite am oberen Parkplatz. Beide gut für einen Salat, Souvlaki und kalte Getränke; ehrlicher essen kann man in Faliraki oder am Hafen Anthony Quinn Marina wenige Minuten weiter südlich.





