
Orte auf Rhodos
Vom mittelalterlichen Stadtkern im Norden bis zu den Bergdörfern im Westen — die wichtigsten Orte der Insel im Überblick.
Rhodos lässt sich grob in fünf Regionen einteilen: den lebendigen Norden um Rhodos-Stadt, die touristische Ostküste, den ruhigen Süden, den windigen Westen und das fast leere Bergland. Jede dieser Regionen hat ihre eigenen Orte — und ihre eigenen Reisegründe.

Rhodos-Stadt
Zwei Städte in einer: die ummauerte mittelalterliche Altstadt — UNESCO-Welterbe und eine der besterhaltenen Mittelalterstädte Europas — und die italienisch geprägte Neustadt am Mandraki-Hafen. Zugleich der Verkehrs- und Lebensmittelpunkt der Insel.

Ixia
Eine Hotelzone an der Nordwestküste, keine gewachsene Ortschaft — dafür mit zwei echten Stärken: Rhodos-Stadt in wenigen Minuten und verlässlicher Wind, der Ixia zu einem der bekannten Windsurf-Reviere der Insel macht.

Ialyssos
Amtlich Ialyssos, im Alltag oft noch Trianda: ein langgezogener Badeort an der windigen Nordwestküste — bekanntes Windsurf-Revier mit langem Kiesstrand, kurzen Wegen nach Rhodos-Stadt und dem Filerimos als stillem Hausberg.

Kalithea
Eine Rotunde über dem Meer, Kolonnaden im Fels, Kieselmosaiken: Die italienische Kuranlage von 1929 ist nach langem Verfall restauriert — heute Baudenkmal, Veranstaltungsort und Badebucht in einem.

Faliraki
Der größte Badeort von Rhodos — vier Kilometer flacher Sandstrand, Hotels jeder Größe, ein Nachtleben mit eigenem Viertel und ruhige Enden, die im Party-Ruf gern untergehen.

Afandou
Ein langer, fast vollständig unverbauter Kiesstrand und ein bodenständiges Dorf im Hinterland — Afandou ist der ruhige Gegenentwurf zu Faliraki, nur wenige Kilometer entfernt.

Kolymbia
Ein am Reißbrett entstandener Ferienort an der Ostküste — erkennbar an der schnurgeraden Eukalyptus-Allee zum Meer, ruhig, gepflegt und ideal gelegen zwischen Faliraki und Lindos.

Archangelos
Eines der größten Dörfer der Insel, leicht ins Hinterland gerückt: Alltags-Rhodos zwischen Zitrusgärten — mit einer Burg der Johanniter über den Dächern und Stegna, Tsambika und Agathi vor der Tür.

Lindos
Weiße Würfelhäuser, eine Akropolis über dem Meer und enge Gassen, in denen die Zeit langsamer geht.

Pefkos
Ein entspannter Familien-Badeort wenige Kilometer südlich von Lindos — flacher Sandstrand, Apartments statt Bettenburgen und abends eine ruhige Tavernen-Szene.

Kiotari
Ein junger, reiner Resort-Ort an der südlichen Ostküste — größere All-inclusive-Anlagen an einem langen Kies-Sand-Strand, ruhig und gepflegt, aber ohne gewachsenen Ortskern dahinter.

Gennadi
Das letzte echte Dorf vor der Südspitze — halb gewachsener Ort, halb ruhiger Badeort an einer kilometerlangen Kiesstrand-Linie. Wer den stillen Süden erkunden will, findet hier die beste Basis.

Lachania
Ein weißes Dorf in den Hügeln des stillen Südens — eine Platia unter alten Platanen, Brunnen, eine Handvoll Tavernen und Gassen, in denen mittags vor allem Katzen unterwegs sind.

Embonas
Das höchstgelegene Dorf der Insel und das Zentrum des rhodischen Weinbaus: Embonas an den Hängen des Attavyros ist ein arbeitendes Bergdorf mit Weinkellern und Fleisch-Tavernen — und dem höchsten Gipfel von Rhodos direkt vor der Tür.

Petaloudes
Kein klassisches Dorf, sondern eine grüne Gegend: das bewaldete Hinterland rund um das Tal der Schmetterlinge — mit dem Kloster Kalopetra über dem Tal, dem riesigen Dorfplatz von Psinthos und dem dichtesten Grün der Insel.

Skala Kameirou
Eine Mole, ein paar Fischerboote, eine Handvoll Tavernen: Der kleinste Hafen der Westküste ist das Tor zur Nachbarinsel Chalki — und der ideale Mittagsstopp zwischen dem antiken Kamiros und der Burg über Kritinia.

Monolithos
Ein stilles Bergdorf in Amphitheater-Lage am Akramytis, im äußersten Südwesten der Insel — mit einer Johanniterburg auf steilem Fels, der wilden Kiesbucht Fourni darunter und Abenden, die ganz dem Sonnenuntergang gehören.