Fourni ist die Antithese zur Ostküste: keine Liegenreihen, keine Strandbars, keine Promenade. Eine kleine Kiesbucht, eingeklemmt zwischen rotbraunen Felsklippen, mit klarem Wasser und im Sommer fast immer einer Brise aus Nordwest. Wer hier liegt, sieht meist nur eine Handvoll andere Menschen.
Charakter
Der Strand ist klein, der Untergrund grober Kies. Das Wasser fällt schnell ab und ist sehr klar — gut für Schnorchler an ruhigen Tagen. An windigen Tagen, und davon gibt es im Westen viele, schlägt die Brandung gegen die Felsen und Schwimmen wird unangenehm. Eine kleine Taverne öffnet im Hochsommer, ist aber nicht verlässlich.
Anfahrt
Ab Monolithos folgt man der Beschilderung Richtung „Fourni Beach" — etwa fünf Kilometer schmale, aber asphaltierte Straße führen hinunter zur Bucht. Großer kostenloser Schotterparkplatz oben, von dort wenige Minuten zu Fuß. Mit dem Bus praktisch nicht erreichbar — Mietwagen ist quasi Pflicht.
Drei Buchten in einer
Fourni besteht eigentlich aus drei nebeneinander liegenden Kiesbuchten, getrennt durch Felsrücken. Die Hauptbucht ist die zugänglichste; die nördliche kleinere Bucht ist über einen kurzen Pfad zu erreichen und meist noch leerer; die südliche ist nur bei Niedrigwasser oder durch Schwimmen zu erreichen — dort liegt man oft komplett allein.
Mit Burg Monolithos kombinieren
Klassische Tagestour Westen: vormittags die Burg Monolithos (Aufstieg in der kühleren Stunde), Mittagessen im Bergdorf, nachmittags Strand Fourni mit Sonnenuntergang über dem Meer. Insgesamt ein Tag, der den Süd-Westen sehr vollständig abbildet.
Praktisches
Keine Liegen, keine Schirme, keine Toiletten — alles selbst mitbringen. Tavernen-Öffnung in der Hochsaison nicht garantiert; Wasser, Snacks und Sonnenschutz sind Pflicht. Telefonempfang stellenweise schwach. Schwimmschuhe wegen des groben Kieses sehr empfehlenswert.


