Agathi (auch „Agia Agathi" oder „Goldener Strand") liegt zwischen Tsambika und Charaki, in einer leicht geschwungenen Bucht unterhalb der Burgruine Feraklos. Der Strand ist etwa 400 Meter lang, mit feinem Sand und niedrigen Dünen — eine seltene Kulisse für Rhodos.
Charakter
Im Vergleich zu Tsambika ist Agathi kleiner, ruhiger und weniger durchorganisiert. Es gibt zwei Strandtavernen, einen Liegen- und Schirmverleih am vorderen Bereich, und nach hinten viel freien Sand. Das Wasser fällt sehr flach ab, ideal für Familien mit kleinen Kindern. In der Nebensaison ist man hier oft fast allein.
Anfahrt
Mit dem Mietwagen über die Küstenstraße in Richtung Lindos, zwischen Tsambika und Charaki gibt es eine ausgeschilderte Abzweigung. Die letzten 1,5 Kilometer führen über eine asphaltierte, schmale Straße direkt zum Strandparkplatz. Mit dem Bus halten die Lindos-Linien an der Hauptstraße — der Fußweg zum Strand dauert etwa 25 Minuten.
Burg Feraklos und Höhlen
Über dem Strand erhebt sich der Felssporn mit den Resten der Burg Feraklos — einst die größte Festung der Ostküste, im 15. Jahrhundert von den Johannitern ausgebaut, im 16. von den Osmanen geschleift. Heute frei zugänglich, der Aufstieg vom Strand aus dauert etwa 30 Minuten und ist unbeschildert. Vom Plateau Blick über Tsambika, Lindos und das Hinterland. Am Südende des Strands eine kleine Felshöhle, in der Nymphen verehrt worden sein sollen.
Mit Charaki kombinieren
500 m südlich liegt der kleine Fischerort Charaki mit einer von Bergen geschützten Halbmondbucht und einer Reihe von Tavernen direkt am Wasser. Klassische Tageskombi: vormittags Strand Agathi, mittags Fisch in Charaki, nachmittags Aufstieg zur Burg Feraklos.
Praktisches
Liegen-Schirm ca. 8 – 10 € pro Tag, an einer der zwei Strandtavernen oft kostenlos bei Verzehr. Sehr ruhiges Wasser, keine Strömung, keine Quallen-Reports im Normalfall. Toiletten an den Tavernen. Schatten ausschließlich über Schirme — am besten frühzeitig erscheinen.





