Der Strand von Kolymbia liegt am Ende der markanten Eukalyptus-Allee, die den Ort mit dem Meer verbindet. Genau genommen sind es zwei Buchten: der nördliche Hauptstrand direkt an der Allee und eine kleinere Südbucht Richtung Tsambika-Kap, getrennt durch ein felsiges Stück Küste mit dem kleinen Hafen.
Charakter — ehrlich eingeordnet
Eines vorweg: Kolymbia ist kein Bilderbuch-Sandstrand wie Tsambika gleich nebenan. Der Untergrund ist ein Kies-Sand-Mix, am Wasserrand teils grober Kies, und das sehr klare Wasser fällt schnell auf Schwimmtiefe ab. Dafür ist es hier deutlich ruhiger und der Strand wirkt gepflegt: Liegen und Schirme sind ordentlich organisiert, Strandtavernen liegen direkt dahinter, und auch im Hochsommer findet man meist ohne langes Suchen einen Platz.
Schnorcheln am Felskap
Das klare, schnell tiefe Wasser hat eine Kehrseite mit Mehrwert: An den Felsen am Ende der Buchten — besonders Richtung Tsambika-Kap im Süden — gibt es gute Schnorchel-Ecken mit Fischen und Seeigeln auf Sichtweite. Maske und Schnorchel gehören hier eher ins Gepäck als die Sandburgen-Schaufel.
Erreichbarkeit
Aus dem Ort ist der Strand bequem zu Fuß erreichbar — die Eukalyptus-Allee führt direkt hin, von den meisten Hotels sind es wenige Minuten. Wer von außerhalb kommt: Kolymbia liegt rund 25 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt; Parkplätze gibt es nahe dem Strandende der Allee, im Hochsommer wird es dort mittags eng.
Kombinationen
Wer mehr Sand will, fährt die wenigen Kilometer zum Tsambika-Strand südlich des Kaps oder zum langen, ruhigen Afandou Beach direkt nördlich. Und wer einen halben Tag Abwechslung sucht, kombiniert den Strandtag mit dem Tal der Sieben Quellen im Hinterland — morgens Schlucht und Schatten, nachmittags Buchten und klares Wasser.
Essen und Trinken
Direkt am Strand und entlang des letzten Stücks der Allee liegen mehrere Tavernen und Strandbars — die Karten ähneln sich (Salat, Calamari, Souvlaki, Kaffee), die Qualität ist solide. Wer abends ehrlicher essen möchte, findet im Ort selbst eine größere Auswahl.




