Unter den Kreuzfahrthäfen der Ägäis hat Rhodos eine seltene Stärke: Das Schiff liegt praktisch vor der Stadtmauer. Wenige Minuten nach dem Verlassen des Hafengeländes steht man im Marinetor, dahinter beginnt die Altstadt von Rhodos, UNESCO-Welterbe und eine der größten bewohnten Mittelalterstädte Europas. Ein Shuttle, ein Taxi oder ein gebuchter Ausflug ist für den Stadttag nicht nötig.
Schwieriger wird es mit den Zielen außerhalb. Lindos mit seiner Akropolis liegt rund 50 Kilometer südlich, und je nach Verkehrsmittel frisst der Weg dorthin zwei bis drei Stunden der Liegezeit. Dieser Beitrag zeigt, wo die Schiffe festmachen, welche Programme in sechs bis neun Stunden aufgehen und wo die typischen Zeitfallen liegen.
Wo die Schiffe anlegen
Kreuzfahrtschiffe machen im großen Handelshafen von Rhodos-Stadt fest, der sich östlich an die Altstadtmauer anschließt. Der Hafen bietet mehrere Liegeplätze an langen Molen, sodass an Spitzentagen drei, vier oder mehr Schiffe gleichzeitig anlegen. Am Hafenausgang liegen ein kleines Terminal mit Läden und Infostand, ein Taxistand und die Sammelplätze der Ausflugsbusse.
Getendert wird auf Rhodos nur ausnahmsweise; in aller Regel geht es über die Gangway direkt auf den Kai. Je nach Liegeplatz liegt zwischen Schiff und Hafenausgang allerdings ein Fußweg über die Mole, der an den äußeren Plätzen spürbar dauert. Vom Ausgang sind es wenige Minuten bis zum Marinetor (Pyli Thalassinis) mit seinen zwei Rundtürmen, dem historischen Hauptzugang vom Hafen in die Unterstadt. Realistisch sind 10 bis 20 Minuten vom Schiff bis in die Gassen.
Die übrigen Fixpunkte des Tages liegen ebenfalls zu Fuß erreichbar: der Mandraki-Hafen mit den Hirschsäulen, an dem die Überlieferung den Koloss von Rhodos verortet, der Busbahnhof an der Markthalle Néa Agorá (rund eine Viertelstunde vom Hafenausgang) und der Stadtstrand Elli an der Nordspitze.
Die Zeit richtig rechnen
Maßgeblich für den Tag ist nicht die Ablegezeit, sondern die Zeit für „All aboard“: Bis dahin müssen alle Passagiere an Bord sein, meist 30 bis 60 Minuten vor dem Ablegen. Die genaue Zeit steht im Bordprogramm. Davon zieht man den Rückweg (vom Marinetor rund 20 Minuten, bei langen Molen und Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle mehr) und einen persönlichen Puffer von mindestens 30 Minuten ab. Erst was dann übrig bleibt, ist echte Landzeit.
Ein Beispiel: Anlegen um 8 Uhr, Ablegen um 17 Uhr, „All aboard“ um 16:30 Uhr. Mit Ausschiffung, Rückweg und Puffer bleiben gut sieben Stunden an Land. Das reicht für Altstadt und Museen in Ruhe oder für Lindos mit dem Bus. Bei nur sechs Stunden Liegezeit schrumpft das Fenster auf viereinhalb bis fünf Stunden, und Lindos per Linienbus wird zum Risiko.
Zwei Details sorgen regelmäßig für Hektik. Erstens kann die Bordzeit von der Ortszeit abweichen, wenn das Schiff aus einer anderen Zeitzone kommt; Griechenland liegt in der osteuropäischen Zeit. Es zählt immer die Bordzeit, während sich das Handy an Land automatisch auf die Ortszeit umstellt. Zweitens wartet das Schiff nur auf Gäste, die mit einem Ausflug der Reederei unterwegs sind. Bei Verspätung auf eigene Faust bleibt nur die Nachreise zum nächsten Hafen, auf eigene Kosten.
Programm 1: Altstadt, Palast und Museum zu Fuß
Das naheliegende Programm ist zugleich das ergiebigste, und es funktioniert ab etwa fünf Stunden Landzeit ohne jede Hektik. Ein bewährter Ablauf mit Zeitbudget:
- Großmeisterpalast (1 bis 1,5 Stunden): Vom Marinetor über die Sokratous-Gasse oder durch die Ritterstraße bergauf zum Großmeisterpalast. Eintritt 20 €, vom 1. April bis 31. Oktober täglich 8 bis 20 Uhr (Stand Oktober 2026). Liegt das Schiff schon früh im Hafen, lohnt der Weg direkt zur Öffnung, bevor die Gruppen eintreffen. Große Rucksäcke werden an der Kasse abgegeben.
- Ritterstraße (30 Minuten): Die Odos Ippoton mit den Herbergen der Ordenszungen führt vom Palast hinunter, frei zugänglich und ohne Läden.
- Archäologisches Museum (1 bis 1,5 Stunden): Im einstigen Hospital am unteren Ende der Ritterstraße, mit der Aphrodite von Rhodos und einem schattigen Innenhof. Eintritt 10 €, Sommerzeiten wie beim Palast. Das Archäologische Museum ist auch das beste Ziel für die heißesten Stunden.
- Unterstadt und jüdisches Viertel (1 bis 2 Stunden): Süleymaniye-Moschee von außen, Uhrturm Roloi mit Rundblick, die Synagoge Kahal Shalom (10 bis 15 Uhr, von April bis Oktober sonntags bis freitags, von November bis März nur montags bis freitags) und ein Mittagessen in den Quergassen abseits der Sokratous.
- Wallgraben (45 Minuten): Der trockene Graben vor der Landmauer ist frei zugänglich, ruhig und ein schöner Rückweg Richtung Hafen.
Mit fünf bis sechs Stunden ergibt das einen vollen, aber nicht gehetzten Tag. Bei weniger Zeit bleiben Palast, Ritterstraße und ein Gang durch die Unterstadt. Mehr zu Toren, Monumenten und einem Rundgang mit Uhrzeiten steht im Beitrag zur Altstadt.
Programm 2: Lindos per Bus, Taxi oder Mietwagen
Das weiße Dorf unter der Akropolis von Lindos ist das beliebteste Ausflugsziel der Insel und auf eigene Faust gut erreichbar, sofern die Liegezeit reicht.
- Mit dem KTEL-Bus: Vom Hafenausgang rund eine Viertelstunde zu Fuß zum Busbahnhof an der Néa Agorá. Die einfache Fahrt kostet 6,00 €, Fahrzeit etwa 1¼ bis 1½ Stunden. Im Sommerfahrplan 2026 fuhren gut 20 Busse am Tag, vormittags etwa halbstündlich; der Übergangsplan für den 1. bis 15. Oktober 2026 nennt noch 19 Abfahrten zwischen 6:15 und 21:30 Uhr. Die Pläne für die zweite Oktoberhälfte erscheinen erst kurz vorher, im Winter (zuletzt Anfang November bis Mitte April) fahren deutlich weniger Kurse. Der Bus hält oberhalb des Dorfes am Plateau von Krana. Dort zuerst die Rückfahrzeiten fotografieren und einen Bus wählen, der mindestens eine Stunde Puffer vor „All aboard“ lässt. Alle Details zu Tickets und Fahrplänen stehen unter Busse auf Rhodos.
- Mit dem Taxi: Mit dem Auto dauert die Fahrt gut eine Stunde. An den offiziellen Taxiständen der Stadt hängen Tariftafeln mit Festpreisen für Überlandfahrten aus. Laut Preisliste der Stadt kostet die einfache Fahrt nach Lindos 67 € für ein bis vier Personen und 87 € für fünf bis acht Personen, dazu ein Hafenzuschlag von gut 1 €; Wartezeit wird gesondert vereinbart (Stand Oktober 2026). Für Hin- und Rückfahrt mit Wartezeit vorab einen Gesamtpreis und die Rückfahrzeit vereinbaren; zu viert relativiert sich der Betrag schnell.
- Mit dem Mietwagen: Vermieter mit Stationen in der Stadt übergeben auch für einen Tag, in der Hochsaison ab rund 40 €. Geparkt wird oberhalb von Lindos bei Krana für 6 bis 10 € am Tag (Stand Oktober 2026). Unterwegs lassen sich Stopps einbauen, auf dem Rückweg aber nicht zu viele. Hinweise zu Versicherung und Straßen gibt der Beitrag zum Mietwagen.
Zum Zeitbudget: Mit dem Bus kommen inklusive Fußwegen und Wartezeit gut dreieinhalb Stunden Verkehrszeit zusammen. Bei acht Stunden Liegezeit bleiben damit drei bis vier Stunden in Lindos, genug für Akropolis (1 bis 1,5 Stunden, Aufstieg 15 bis 25 Minuten) und Dorf, knapp für die Bucht. Unter sieben Stunden Liegezeit ist der Bus nicht zu empfehlen. Die Akropolis kostet 20 € und schließt im Herbst stufenweise früher: ab 1. Oktober um 18:30 Uhr, ab 16. Oktober um 18 Uhr (Stand Oktober 2026). Zwischen etwa 11 und 16 Uhr ist Lindos am vollsten, und der Aufstieg liegt in der Mittagssonne ohne Schatten.
Programm 3 und 4: Stadtstrand und Kombinationen
Für einen Badetag ohne Verkehrsmittel liegt Elli Beach an der Nordspitze der Stadt: vom Marinetor rund 15 Minuten zu Fuß die Mandraki-Promenade entlang, vom Schiff entsprechend mehr. Der Strand besteht aus feinem Kies, das Wasser ist klar und wird schnell tief. Ein Set aus zwei Liegen und Schirm kostet über weite Teile rund 12 €, je nach Abschnitt 10 bis 25 € (Stand September 2026). Ab Oktober dünnt der Strandbetrieb nach und nach aus. Am Nordende liegt das Aquarium in einem Bau der 1930er-Jahre, ein guter Plan B bei Wind.
Am meisten holen viele aus einer Kombination heraus:
- Altstadt und Strand: Vormittags Palast und Museum, nach dem Mittagessen über die Mandraki-Promenade an den Elli Beach, zurück durch die Neustadt. Gut machbar ab sechs Stunden.
- Lindos und Altstadt am Abend: Bei Liegezeiten bis in den Abend früh nach Lindos, am Nachmittag zurück und die Altstadt erleben, wenn die Tagesgruppen weg sind. Palast und Museum sind bis Ende Oktober bis 20 Uhr geöffnet.
- Altstadt und Monte Smith: Die Akropolis von Rhodos mit Apollon-Tempel und Stadion ist frei zugänglich; der Fußweg aus der Altstadt dauert gut eine halbe Stunde und ist ohne Schatten.
Ausflug der Reederei oder auf eigene Faust
Für die Altstadt braucht es keinen gebuchten Ausflug: Die Wege sind kurz, die Kassen übersichtlich, und Führungen lassen sich vor Ort oder über unabhängige Anbieter organisieren. Auf eigene Faust ist der Tag deutlich günstiger und lässt sich an den Andrang anpassen, etwa indem man genau dann ins Museum geht, wenn die Gruppen den Palast belagern.
Für Lindos sieht die Abwägung anders aus. Der Reederei-Ausflug kostet mehr, bringt aber zwei Vorteile: Das Schiff wartet, falls der Bus im Stau steht, und die Fahrt fällt mit Klimaanlage und ohne Umsteigen bequemer aus. Dafür ist man an Gruppentempo, Fotostopps nach Plan und die vollsten Stunden in Lindos gebunden. Bei knapper Liegezeit, mit Kindern oder eingeschränkter Mobilität spricht viel für den organisierten Ausflug, bei acht und mehr Stunden und etwas Erfahrung mit Busfahrplänen viel für den eigenen Weg.
Praktisches: Geld, Kleidung, Eintritt, Abgabe
- Geld: In Griechenland gilt der Euro. Museen, die meisten Läden und Restaurants nehmen Karte; Bargeld braucht es für Kioske, kleine Tavernen, den Uhrturm und unter Umständen für das Busticket beim Fahrer. Geldautomaten stehen vor allem am Rand der Altstadt und in der Neustadt. Mehr dazu im Beitrag Geld und Trinkgeld.
- Eintritt: Großmeisterpalast und Akropolis von Lindos je 20 €, Archäologisches Museum 10 €; unter 18 Jahren frei, gleich welcher Nationalität, EU-Bürger bis 25 Jahre mit Ausweis ebenfalls (Stand Oktober 2026). Tickets mit Zeitfenster verkauft vorab die amtliche Plattform hhticket.gr. Amtlich gelistet ist ein Kombiticket für vier Stätten der Altstadt: Archäologisches Museum, Sammlung dekorativer Kunst, die Kirche Panagia tou Kastrou und den Großmeisterpalast. Die Preisangaben dazu sind widersprüchlich; ob es sich lohnt, klärt am besten der Schalter. Freier Eintritt gilt unter anderem am Nationalfeiertag am 28. Oktober.
- Kleidung: Für Kirchen wie die Panagia in Lindos sind Schultern und Knie zu bedecken; ein leichtes Tuch im Tagesrucksack löst das Problem. Feste Schuhe sind Pflicht, denn das polierte Kieselpflaster der Altstadt und die Marmorstufen in Lindos sind glatt.
- Gepäck: Ein kleiner Rucksack mit Wasser, Sonnenschutz und Badesachen reicht. Große Taschen müssen im Palast abgegeben werden, und in vollen Bussen sind sie unbeliebt.
- Kreuzfahrtabgabe: Seit dem 21. Juli 2025 erhebt Griechenland ein Ankunftsentgelt je Passagier, der im jeweiligen Hafen an Land geht. Für Rhodos beträgt es 5 € von Juni bis September, 3 € im April, Mai und Oktober und 1 € von November bis März (Stand Oktober 2026). Die vielzitierten 20 € gelten nur für Santorin und Mykonos in der Hochsaison. Abgeführt wird die Abgabe über Reederei oder Hafenagentur und in der Regel mit der Reise abgerechnet; an Land ist nichts zu zahlen.
Gedränge, Hitze und Saison
Die Kreuzfahrtsaison auf Rhodos läuft inzwischen fast das ganze Jahr, mit Schwerpunkt von Mai bis Oktober. An vielen Tagen liegen dann zwei bis vier Schiffe gleichzeitig im Hafen, und zwischen etwa 10 und 15 Uhr füllt sich die Achse vom Marinetor über die Sokratous-Gasse zum Palast bis zur Unpassierbarkeit. Ein Blick in die Anlaufpläne, die Hafen und einschlägige Portale veröffentlichen, zeigt vorab, wie voll es wird. An solchen Tagen hilft die umgekehrte Reihenfolge: zuerst in die stillen Gassen der südlichen Unterstadt und ins jüdische Viertel, mittags ins Museum, den Palast erst am Nachmittag.
Im Juli und August staut sich die Hitze zwischen den Steinmauern, und auf dem Felsen von Lindos gibt es keinen Schatten. Mittags gehören Museen, Innenhöfe und der Strand ins Programm, Aufstiege in den Morgen. Der Herbst ist angenehmer: Im Oktober ist das Meer noch 22 bis 24 Grad warm, die Gassen leeren sich. Nach der Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 geht die Sonne allerdings gegen 17:15 Uhr unter, dunkel wird es rund eine halbe Stunde später.
Ab dem 1. November gelten Winterzeiten: Großmeisterpalast und Archäologisches Museum öffnen dann 8:30 bis 15:30 Uhr, die Akropolis von Lindos 8:30 bis 15:10 Uhr, und dienstags bleiben alle drei geschlossen. Dafür ist der Eintritt am ersten und dritten Sonntag der Monate November bis März frei. Busse fahren seltener, viele Lokale in Lindos schließen. Für einen Dienstag bleibt ein Programm ohne Kassen: Altstadtgassen, Wallgraben und Monte Smith, dazu das Aquarium (im Winter täglich 9 bis 16 Uhr) oder die Kallithea-Therme (im Winter 8 bis 16 Uhr, 3 €), die mit der Linie 40 erreichbar ist. Was im Winter sonst offen hat, steht unter Rhodos im Winter.
Häufige Fragen
- Wie weit ist es vom Kreuzfahrtschiff zur Altstadt von Rhodos?
- Nicht weit. Die Schiffe liegen im Handelshafen unmittelbar östlich der Altstadtmauer, vom Hafenausgang sind es nur wenige Minuten bis zum Marinetor. Je nach Liegeplatz kommt vorher ein Fußweg über die Mole hinzu, insgesamt sind 10 bis 20 Minuten vom Schiff bis in die Gassen realistisch. Ein Shuttle oder Taxi ist für die Altstadt nicht nötig.
- Muss auf Rhodos getendert werden?
- In aller Regel nicht. Die Kreuzfahrtschiffe machen direkt am Kai fest, Passagiere gehen über die Gangway an Land. Tenderbetrieb ist auf Rhodos die Ausnahme. Falls die Reederei doch tendert, verlängert das Aus- und Einsteigen den Tag spürbar, und die Rückkehr zum Tenderboot sollte entsprechend früher eingeplant werden.
- Schafft man Lindos auf eigene Faust während eines Landgangs?
- Ja, mit genug Liegezeit. Der KTEL-Bus ab Rhodos-Stadt kostet 6,00 Euro und braucht etwa 1¼ bis 1½ Stunden; der Busbahnhof an der Néa Agorá liegt rund eine Viertelstunde zu Fuß vom Hafenausgang. Mit Hin- und Rückweg kommen so gut dreieinhalb Stunden Verkehrszeit zusammen. Ab etwa acht Stunden Liegezeit bleiben drei bis vier Stunden in Lindos. Bei kürzerer Liegezeit sind Taxi, Mietwagen oder der Ausflug der Reederei die sicherere Wahl.
- Was kostet der Eintritt bei einem Landgang auf Rhodos?
- Der Großmeisterpalast und die Akropolis von Lindos kosten je 20 Euro, das Archäologische Museum 10 Euro (Stand Oktober 2026). Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, gleich welcher Nationalität; EU-Bürgerinnen und -Bürger bis 25 Jahre zahlen mit Ausweis ebenfalls nichts. Die Altstadt selbst, der Wallgraben und die Akropolis von Rhodos auf dem Monte Smith sind frei zugänglich. Tickets für die staatlichen Stätten gibt es an der Kasse oder vorab mit Zeitfenster auf der amtlichen Plattform hhticket.gr.
- Wie hoch ist die Kreuzfahrtabgabe für Rhodos?
- Griechenland erhebt seit dem 21. Juli 2025 ein Kreuzfahrt-Ankunftsentgelt je Passagier, der im Hafen an Land geht. Für Rhodos beträgt es 5 Euro von Juni bis September, 3 Euro im April, Mai und Oktober und 1 Euro von November bis März (Stand Oktober 2026). Die 20 Euro, die oft genannt werden, gelten nur für Santorin und Mykonos in der Hochsaison. Abgeführt wird die Abgabe über Reederei oder Hafenagentur; vor Ort an der Gangway ist nichts zu zahlen.
- Haben die Sehenswürdigkeiten auf Rhodos einen Ruhetag?
- Nur im Winterhalbjahr. Vom 1. April bis 31. Oktober sind Großmeisterpalast und Archäologisches Museum täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Vom 1. November bis 31. März gilt 8:30 bis 15:30 Uhr, dienstags bleiben sie geschlossen, ebenso die Akropolis von Lindos (dann 8:30 bis 15:10 Uhr). Ein Landgang an einem Dienstag im Winterhalbjahr lässt sich trotzdem gut füllen: Altstadtgassen, Ritterstraße, Wallgraben und die Akropolis von Rhodos auf dem Monte Smith sind frei zugänglich, das Aquarium hat im Winter täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet (7 Euro), und die Kallithea-Therme südlich der Stadt, mit der Buslinie 40 erreichbar, öffnet von November bis April täglich von 8 bis 16 Uhr (3 Euro). Geschlossen ist außerdem an einigen Feiertagen, etwa Ostersonntag, am 1. Mai und am 25. Dezember.








